Ein überaus hilfreiches Mantra

Wenn Sie Fuck It sagen, lassen Sie etwas los – üblicherweise etwas, das Ihnen Schmerzen bereitet.

Wenn Sie Fuck It sagen, überlassen Sie sich dem Fluss des Lebens – Sie tun nicht länger das, was Sie nicht tun wollen. Sie tun endlich, was Sie schon immer tun wollten, und Sie hören auf, auf andere zu hören, und hören stattdessen auf sich selbst.

Wenn Sie Fuck It sagen, vollziehen Sie einen spirituellen Akt (und zwar den ultimativen), weil Sie loslassen, Ihren Widerstand aufgeben und sich wieder ganz entspannt dem natürlichen Fluss des Lebens selbst anheimgeben (auch bekannt als Gott, Tao, etc.).

[…]

Wenn wir Fuck It sagen (und das tun wir normalerweise, wenn die Dinge, die uns wichtig sind, auf dem Kopf stehen), erkennen wir, dass das, was uns wichtig war, gar nicht so wichtig ist. Mit anderen Worten: Wir hören – durch welch unglückliche Umstände auch immer – auf, etwas ernst zu nehmen, dem wir bisher immer furchtbar viel Bedeutung beigemessen haben.

Diese Bedeutungsfülle ist von großer Ernsthaftigkeit. Die Dinge dagegen, die nicht wichtig sind, bilden das Reich des Lachens und der Leichtigkeit.

Es mag sein, dass Ihr Gehirn nun summt wie eine Fliege in der Schuhschachtel, die vom unangenehmen Geruch angelockt wurde. Denn die Möglichkeit, dass die Dinge keine Rolle spielen, nun, die verwirrt Ihren Verstand. Aber für die meisten unter uns schwingt auch der unwiderstehliche Duft der Freiheit mit, wenn wir herausfinden, dass die Dinge schließlich und endlich vielleicht gar nicht so wichtig sind, wie wir immer glauben.

[…]

Fuck It ist der perfekte westliche Ausdruck der spirituellen Ideen des Ostens von Loslassen, Aufgeben und der Lockerung unseres Festhaltens an den Dingen (Anhaftungen).

(Aus: John C. Parkin, Fuck It! Loslassen · Entspannen · Glücklich sein, Ariston, Pößneck 2010, S. 13-16)

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Klick für die Homepage von John C. Parkin!

One comment

  1. genial … unbewußt mache ich das schon sehr lange so. Wobei “Fuck it” in verschiedenen Worthülsen wie “Fick den Scheiss”, “Scheiss drauf” etc. immer den selben Effekt auf meinen unruhigen und sich mitunter allzu sorgenden Geist hatte: Entspannung und Gelassenheit. Ich bin jedoch immer noch zwiegespalten. Die Dinge loslassen zu können, weil sie vielleicht keinem höheren Ziel dienen, ist beruhigend, aber auch manchmal deprimierend, wenn man wie ich, in sehr sinnsuchenden Umgebungen wie einer Klosterschule aufgewachsen ist. Aber trotzdem, wenn ich zurück blicke, war ab und an eine gewisse “Scheiss egal-Haltung” ein ultra mächtiges Schild gegen so manchen Sturm im Leben.

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